Unser Werk für den Zuschnitt
5 Tage in der Woche
75.000 Stück in einer Woche
3,4 mio. Stück in einem Jahr


Der Vorteil ein eigenes Werk für den Zuschnitt zu haben
Wir hatten jahrelang unser eigenes Werk für den Zuschnitt der Kleidung in Dänemark. Da unser Unternehmen wuchs, musste jedoch expandiert werden. 2005 erwarben wir daher eine Näherei in Litauen und wandelten sie um, sodass dort künftig die Zuschnitte gemacht werden konnten. Inzwischen sind sowohl unsere Näherei als auch unser Werk für den Zuschnitt in Litauen und liegen sehr nah beieinander. Ähnlich wie unsere eigene Färberei, erlaubt uns unser eigenes Zuschnittswerk, einen entscheidenden Prozess in unserer Lieferkette selbst zu überwachen und zu beeinflussen. So können wir eine stetige, sehr hohe Qualität sicherstellen.
Arbeitsbedingungen
Wir arbeiten eng mit unseren Kollegen in Litauen zusammen und stehen in täglichem Kontakt mit ihnen. 20 Mitarbeiter sind für das Zuschneiden angestellt - hauptsächlich Frauen - aber auch einige junge Männer, die vor allem bei den körperlich schweren Arbeiten unterstützen. Die Frauen und Männer arbeiten an fünf Tagen in der Woche von 7 Uhr morgens bis nachmittags um 15:30 Uhr. Außerdem gibt es an vier Tagen pro Woche eine Spätschicht von 12:00 bis 20:30 Uhr.
Über die Jahre wurde das Werk schrittweise modernisiert. Wir haben ein Belüftungssystem installiert, um die Raumtemperatur zu verbessern. Und über die letzten drei Jahre haben wir die Maschinen auf den neusten Stand der Technik gebracht. Die neuen automatisierten Schneidemaschinen haben auch dazu beigetragen, das Klima in den Räumlichkeiten zu verbessern. Im Gegensatz zum manuellen Schneiden der Stoffe wird viel weniger Staub freigesetzt, wodurch die Luftqualität viel besser ist und die Mitarbeiter keine Masken mehr tragen müssen.
Tagesgeschäft
In Danva werden die gesamten Merino- und Baumwollstoffe zugeschnitten. Die Stoffe werden aus unserer Färberei in Dänemark in riesigen Rollen geliefert. Die Rollen werden vorsichtig auf große Tische geladen. Dabei liegt der Stoff in 25 bis 50 Lagen übereinander. Ein Luftvakuum wird gebildet, um den Stoff an Ort und Stelle zu halten. Durch das Vakuum kann das Messer leichter durch alle Schichten schneiden. Die Schnittmuster werden einprogrammiert, damit der Schnitt exakt erfolgt und keine Fehler passieren. Diese Muster werden sehr sorgfältig erstellt, um jeden Stoff maximal auszunutzen und Abfälle zu minimieren.
Die zwanzig Mitarbeiter des Werks können in nur 5 Tagen eine beeindruckende Menge an Kleidungsstücken zuschneiden - wenn die Umstände günstig sind, schneiden sie sogar rund 75.000 Kleidungsstücke in einer Woche zu. Das sind stolze 3,4 Millionen Kleidungsstücke pro Jahr.




Abfall aus der Produktion minimieren
Ein Hauptaugenmerk in dem Werk liegt auf der Reduzierung von Abfall und darauf, jede Rolle Stoff so gut wie möglich zu nutzen. Als Faustregel gilt, dass mindestens 80% des Materials genutzt werden müssen - aber meistens schaffen wir sogar über 90%. Wie man sich vorstellen kann, erfordert es gute Planung, um jedes Schnittmuster optimal und präzise zu entwerfen und zu platzieren. Unser Planer für die Schnittmuster, Stefan, vergleicht seine Aufgabe gerne mit einer Art riesigem Tetris. Jeder Schnitt ist wichtig und muss zum nächsten passen, um Abfall zu minimieren.
Die kleinen Stoffreste, die beim Zuschneiden anfallen, werden gesammelt und sortiert, sodass wir sie wiederverwerten können. Einige Reste werden zu den Wollflicken verarbeitet, die Sie auf unserer Website kaufen können und mit denen sich Wollkleidung reparieren lässt. Andere werden zur Wiederverwertung an ein Unternehmen in Litauen geschickt. Hier werden die vollständig aus natürlichen Fasern (zum Beispiel Wolle und Baumwolle) bestehenden Stoffreste wieder zu Garn verarbeitet und später als Stoff in neuen Textilien wiederverwendet. Bei DILLING können wir den Stoff nicht in unserer eigenen Produktion wiederverwenden, da die Qualität der Materialien während des Recyclingprozesses unvermeidlich abnimmt.
Stoffreste, die synthetische Fasern (wie Elastan oder Nylon) enthalten, werden zu nicht gewebten Materialien wie Isoliermaterial für Jacken, Geotextilien und schalldämpfenden Materialien verarbeitet. Auf diese Weise landen die Abfälle nicht im Müll, sondern bleiben im Kreislauf.
Früher haben wir die Reste zur Abfallvermeidung zu einer Recyclinganlage im Vereinigten Königreich geschickt. Heute werden sie zu dem Werk in Litauen transportiert. Dieses liegt näher an unserer Zuschneideanlage, wodurch sowohl die Transportzeit als auch die CO₂-Emissionen sinken.
Hier finden Sie weitere Informationen über unser Konzept der Kreislaufwirtschaft und über nicht verkaufte Textilien.
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