Kommen Sie mit uns nach Klitmøller in Dänemark

An der Westküste Jütlands, gleich neben dem Nationalpark Thy und mit Blick auf die Nordsee, liegt die Kleinstadt Klitmøller. Hier leben etwa 1.200 Menschen, viele davon Surfer.

Jedes Jahr vervielfacht sich die Einwohnerzahl der Stadt, wenn Profi-Surfer und neugierige Anfänger aus der ganzen Welt nach Klitmøller kommen, um die Wellen dort zu erleben. Durch den starken Wind und die beständigen guten Wellen sind die Bedingungen für Wassersportarten wie Windsurfen, Surfen und SUP ideal.

Wir sind nach Klitmøller gefahren, um drei Surferinnen zu treffen: Susanne, Annika und Paula. Sie geben uns einen Einblick in das einzigartige Gemeinschaftsgefühl und die Surfkultur und erzählen vom Leben in einer Küstenstadt ist, in der alles gemächlicher ist und die Natur zum Alltag gehört.

Paula, 26,

Paula, 26,

war früher Mitglied der dänischen Surf-Nationalmannschaft.

Susanne, 63,

Susanne, 63,

lebt seit über 30 Jahren in Klitmøller. Zusammen mit ihrer Familie hat sie die lokale Surf-Community geprägt und weiterentwickelt.

Annika, 34,

Annika, 34,

ist aus Kopenhagen nach Klitmøller gezogen, um an der Westküste zu surfen und eine Familie zu gründen.


Was Klitmøller so einzigartig macht, ist das starke Gemeinschaftsgefühl. Wenn es dunkel wird und noch jemand auf dem Wasser ist, bleibt man da, bis auch die letzte Person zurück ist. Wir achten aufeinander.

Paula

Was macht Klitmøller so besonders?

Susanne: Klitmøller ist sehr vielfältig, aber auch sehr offen. Wir kümmern uns hier umeinander und alle können so sein, wie sie wollen. Einkaufen kannst du auch im Pyjama oder im Neoprenanzug.

Der Surfclub ist ein beliebter Treffpunkt in Klitmøller, für Klein und Groß: Auch Erwachsene können surfen lernen und Spaß haben, dafür ist man nie zu alt. Ich würde sagen, das ist sehr typisch für Klitmøller: Alter spielt hier keine Rolle. Es geht vielmehr darum, wer du bist, was du willst und wie du mit anderen umgehst.

Die Surfkultur hier ist wirklich einzigartig. Ich lebe und surfe seit über 30 Jahren in Klitmøller und unsere Familie hat viele Kinder ins und auf das Wasser gebracht oder am Strand gespielt. Wir haben die Weiterentwicklung miterlebt, die der Menschen und die der Stadt. Die Stadt ist sehr authentisch und diesen Aspekt sollten wir schützen. Wir müssen uns daran erinnern, wie Klitmøller war, und uns dafür engagieren, dass es so bleibt.

Annika: Wir sind hier weit weg von allem und daraus ergibt sich eine besondere Gemeinschaft. Wenn es nicht so wäre, wäre das Lebensgefühl ein anderes, denn so haben sich alle aktiv dafür entschieden, hier zu leben. So entsteht eine Gemeinschaft von ähnlich denkenden Menschen, und das ist etwas ganz Besonderes.

Paula: Was Klitmøller so einzigartig macht, ist das starke Gemeinschaftsgefühl. Wenn es dunkel wird und noch jemand auf dem Wasser ist, bleibt man da, bis auch die letzte Person zurück ist. Wir achten aufeinander. 

Wie ist es, so nah an der Natur zu leben?

Susanne: Wenn man wie wir am Meer und direkt vor dem Nationalpark lebt, kommen viele Dinge zusammen. Diese mächtigen Naturelemente haben die Landschaft geprägt und prägen auch uns Menschen. 

Annika: Etwas Vergleichbares habe ich noch nie zuvor gesehen. Die Dünen und das Meer sind so rau, aber gleichzeitig unglaublich schön. 

Paula: So nah am Meer ist es ganz normal, dass man sich am Wasser trifft. Einige angeln, andere surfen oder schwimmen. Das Meer ist der verbindende Faktor und das schätze ich wirklich sehr.

Was ist das Spannende am Surfen?

Susanne: Das Meer und das Licht sind für mich unwiderstehlich. Ich surfe eher im Sommer, das ist für mich der Inbegriff von Freiheit. Im Sommer kann ich barfuß sein und mich mit den Elementen vereinen. Im Wasser. Auf dem Wasser. Am Wasser. Ich fühle mich da draußen so lebendig und habe viele tolle Dinge erlebt. 

Ich finde auch das Verspielte interessant. Man spielt mit den Wellen oder seinen Freunden. Manchmal haben wir auch eine „Partywelle“, auf der wir alle gemeinsam surfen. Manchmal will auch mein jüngster Sohn dabei sein und das macht mich unglaublich glücklich. Noch besser kann es nicht werden.

Annika: Ich fühle mich da draußen so frei. Ich erinnere mich noch, als ich zum ersten Mal eine sogenannte „grüne Welle“ erwischt habe, also eine saubere, ungebrochene Welle. Das Gefühl war unbeschreiblich. 

Paula: Es kann auch fast schon meditativ sein. Man beschäftigt sich nicht mit anderen Gedanken und kann sich einfach entspannen. 

Aber hauptsächlich macht es Spaß, auf dem Wasser zu sein. Mir geht es danach immer gut, auch an verregneten Tagen. Es ist so schön, ins Wasser zu gehen. Gerade an einem Tag, an dem man eigentlich gar nicht nach draußen gehen möchte, macht man es doch, weil man weiß, wie positiv es sich auf die Stimmung auswirkt.


Susanne

Das Meer und das Licht sind für mich unwiderstehlich. Ich surfe eher im Sommer, das ist für mich der Inbegriff von Freiheit. Im Sommer kann ich barfuß sein und mich mit den Elementen vereinen. Im Wasser. Auf dem Wasser. Am Wasser. Ich fühle mich da draußen so lebendig und habe viele tolle Dinge erlebt.

Susanne


Wie hält man sich am Wasser warm?

Paula: Im Wasser trage ich immer einen guten, warmen Neoprenanzug, je nach Jahreszeit. Vorher und nachher möchte ich einfach bequeme, warme Kleidung anziehen, damit mir nach einer Runde im kalten Wasser schnell wieder warm wird.

Annika: Bei Kälte trage ich Wollunterwäsche unter meinem Einteiler, damit mir vor dem ins Wasser gehen warm ist. Das Gleiche gilt, wenn ich wieder herauskomme. Die Wolle hält mich warm, sodass eine dünne Schicht völlig ausreicht. 


Warum Wolle nach einer Runde im kalten Wasser?

Keeps you warm

Hält warm

Absorbs moisture from the skin

Absorbiert Feuchtigkeit von der Haut

Lightweight and breathable

Leicht und atmungsaktiv


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